Österreichisches Blasmusikmuseum

 

Stadt 15, 8832 Oberwölz
Tel.: 03581-7366 oder 03581-8203
Fax: 03581-8203-5
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Öffnungszeiten:
Mai - Oktober, täglich 10-12 und 14-17 Uhr
Führungen nach Voranmeldung ganzjährig möglich. 

Homepage:
www.blasmusikmuseum.istsuper.com


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Das Österreichische Blasmusik-Museum Oberwölz wurde 1997 eröffnet und präsentiert auf zirka 600 m² in neuen Schauräumen und zwei bis drei Sonderausstellungsräumen sehenswerte Objekte aus der Geschichte des österreichischen Blasmusikwesens, das sich seit dem 19. Jahrhundert neben der Militärmusiktradition vor allem auch zu einem der größten Bewegungen des Amateurmusikwesens entwickelt hat. Über 2100 Blaskapellen bilden die blühende Gegenwart einer über 150 jährigen Entwicklung.

museum2Die ausgestellten Instrumente, Uniformen und Trachten lassen die Vergangenheit der österreichischen Blasmusik seit den 19. Jahrhundert lebendig werden. Fast vergessene Blechblasinstrumente, wie Ophicleïde, Tornistertuba oder Klarinetten aus dem frühen 19. Jahrhundert sind Zeugen einer großen und langen Musiktradition.
Uniformen aus Kaisers Zeiten, bunte Trachten von MusikerInnen und Marketenderinnen aus allen österreichischen Bundesländern ebenso wie der schwarze Bergkittel der Bergkapellen versetzen den Betrachter mitten in die Geschichte und Gegenwart der Blasmusik.

Über 50 Aufrißzeichnungen in originaler Größe von zum Teil seltenen Blechblasinstrumenten, alle Ehrenzeichen der österreichischen Blasmusik-Landesverbände, Dirigentenstäbe von Landeskapellmeistern, Fotos von Komponisten, Kupferstiche, Gegenstände zur Notenherstellung etc. runden das Bild rund um die österreichischen Blasmusik ab.
 
Ton-Dia-Show
Eine ca. 15 minütige Dia-Show führt mit Ton und Bild in die Blasmusikgeschichte der letzten beiden Jahrhunderte ein. Von der Harmoniemusik des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts an adeligen Höfen, über die Militärkapellen des 19. Jahrhunderts bis zur Amateurmusik der Gegenwart und zu zeitgenössischen Musikprojekten wird ein bunter Bogen gespannt. 

Hohe Stimmung und der Radetzky-Marsch auf Touch-Screen-Tonanlage
Das wohl bekannteste Werk der österreichischen Blasmusik, wenn nicht der österreichischen Musik überhaupt, ist der Radetzky-Marsch von Johann Strauß (Vater), der diesen Marsch 1848 dem berühmten Feldherren widmete. Mit einer modernen Touch-Screen-Tonanlage kann der Besucher selbst mittels Fingerdruck auf dem Bildschirm aus 20 verschiedenen Aufnahmen dieses Marsches auswählen. Das Angebot reicht von einer Einspielung in Hoher Stimmung, über historische Aufnahmen bis zu japanischen und amerikanischen Blasorchestern, von einer Klavierfassung nach dem Erstdruck des Marsches über Blockflötenduo mit Cembalo, Bläserquintett, böhmischer Blasmusik bis hin zu Brass Ensembles und Ulk-Versionen.

Grammophon, Radio
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden zunächst das Grammophon und in den 1920er Jahren das Radio erfunden. Diese neuen Techniken standen in enger Beziehung zu den Militär- und Unterhaltungs-Blaskapellen dieser Zeit und nahmen zahlreiche (Schellack-)Schallplatten auf bzw. sendeten regelmäßig Blasmusik in ihren Programmen. Das Museumspersonal führt Ihnen gerne eines der Grammophone vor, und Sie können Musik in der damals üblichen Tonqualität hören.

Quizbogen für Kinder (mit kleiner Belohung)
Für acht bis zwölf Jährige steht ein Fragebogen zur Verfügung, der in den einzelnen Räumen des Museums beantwortet werden kann. Als Belohnung gibt es ein Lutscher-Pfeiferl.

Klingendes Holz
Ergänzend zur Steirischen Holzstraße, die die vielfältigen Möglichkeiten des Materials Holz zeigt, befindet sich im Blasmusikmuseum ein Xylophon, das die Klangfarben 14 unterschiedlicher Holzarten erklingen läßt und nicht nur von Kindern gerne ausprobiert wird.

Heritage of the March
Seit Herbst 2001 steht die wohl größte Sammlung von Märschen auf Schallplatten im Museum für Interessen zur Verfügung. Die Aufnahmen wurden auf Initiative des amerikanischen Idealisten Bob Hoe in den 1960er und 1970er Jahren von verschiedensten Blaskapellen, sowohl Amateur- wie auch Berufsorchestern eingespielt und umfassen Märsche von über 370 europäischen und amerikanischen Komponisten.

Museumskonzerte
In der Hauptsaison veranstaltet das Museum mit dem Stadtkulturamt Oberwölz mehrere Konzerte mit Bläserkammermusik. Wenden Sie sich bei Interesse bitte an die unten genannte Kontaktadresse.

Im Museumsgebäude in Oberwölz befindet sich auch das Dokumentationszentrum des Österreichischen Blasmusikverbandes.

 

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